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Hainich – Welterberoute

Einblicke in die mannigfaltigen Strukturen der einmaligen "Alten Buchenwälder Deutschlands", hier jene auf Muschelkalk in mittlerer Höhenlage. Die alten, totholzreichen Bestände sind u.a. Lebensraum für Spechte.

Im Hainich wachsen die artenreichen Kalkbuchenwälder der Mittelgebirge in europaweit bedeutender Ausprägung. Es handelt sich um die größte nutzungsfreie Laubwaldfläche Deutschlands. Die ausgedehnten Wälder beeindrucken mit ihrer Baumartenvielfalt. Prachtvolle Blütenteppiche im Frühjahr und eine lebhafte Herbstfärbung verzaubern die Besucher. Wildkatze, Bechsteinfledermaus, Mittelspecht, hochgradig gefährdete Totholzkäfer, Orchideen und zahlreiche Pilzarten belegen Naturnähe und Waldtradition.

Auf der Welterberoute taucht man schnell in den Wald ein und der Weg windet sich durch einen Buchenwald, in dem die Natur alleine walten darf. Alte Buchen bleiben stehen, können natürlich altern und sterben. Drum herum streitet sich Jungwuchs um die besten Plätze an der Sonne. Im Frühsommer strömt Bärlauch-Geruch durch den Wald. Sobald der Pfad auf den ausgebauten Weg trifft, öffnen sich tiefe Einblicke in werdende Wildnis. Die natürliche Dynamik mit Werden und Vergehen ist allgegenwärtig. Im Frühling bedecken Blütenteppiche den Waldboden. Der Weg führt vorbei an liegendem und stehendem Totholz, das von Zunderschwamm besiedelt und voller Leben ist.

App – in den wilden Wald

Jedes deutsche Teilgebiet hält für den Besucher eine ausgewählte Weltnaturerberoute zur Erkundung bereit.  

Auf jeder dieser erlebnisreichen Routen gibt die App viele Zusatzinformationen über die typischen und einmaligen Besonderheiten der jeweiligen regionalen Buchenwälder sowie zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten im Schutzgebiet (POI – Point Of Interest).