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Buchenwald-Landschaft
Unesco - Wir sind Europas Wildnis - Alte Buchenwälder und Buchenwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas
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Methodentag im Teilgebiet Serrahn

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    Rahmen - Zierleiste
    Gruppenbild
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    Pantomime mal anders
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    Buchenwald-Bingo

Es fallen die ersten, dicken Schneeflocken als sich am 20. November 2025 eine Gruppe von etwa 20 Menschen im Jugendwaldheim Steinmühle im Müritz-Nationalpark einfinden. Ranger*innen und Umweltbildner*innen aus den Teilgebieten Serrahn, Grumsin und Jasmund haben sich zu einem Methodentag verabredet. Gegenseitig wollen sie sich über ihre Tätigkeiten im Welterbe Buchenwälder informieren: Denn, obwohl sie fast die gleichen Arbeitsfelder haben, können sie sich kaum darüber austauschen.

Gemeinsame Angebote erproben

Nach obligatorischer Kennenlernrunde und einem Überblick über die Angebote sowie Aufgaben der Besucherlenkung und des Monitorings geht es ins Gelände: Die Umweltbildner*innen des Serrahns stellen eindrücklich, selbst bei Schnee und Regen, ihr Welterbe-Programm in ihrem Teilgebiet vor. Wie auch die Besuchenden wurden Methoden des so genannten Moorkoffers ausprobiert, mit allen Sinnen der Buchenwald gehört, befühlt und angeschaut. Auf den Wanderwegen konnten so auch die neu installierten Beschilderungen vorgestellt werden.  

„Zu sehen, welche Methoden, Spiele und Mittel die Kolleg*innen wählen, ist enorm interessant. Man bekommt viele neue Ideen und Eindrücke und kann selbst noch einmal über seine Arbeit nachdenken“, verdeutlicht Lara Wachholz, Leiterin des Jugendwalheims Steinmühle. Sie verantwortet mit ihren Mitarbeitenden das Umweltbildungsprogramm mit Welterbe-Bezug.

Welterbe Buchenwälder schweißt zusammen und lässt reflektieren

Nach einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Im Reich der Buchen“ geben wiederum die Grumsin-Ranger*innen Einblicke in ihre Tätigkeiten. Dabei wird erprobt, wie man die Ökosystemdienstleistung der Buchenwälder pantomimisch darstellen kann oder gelauscht, wie Spechte für die Datenerfassung angelockt werden können. Dies zählt nämlich zum Aufgabenfeld des Monitoring, das die Kolleg*innen aus dem Grumsin teilweise übernehmen. Auch wie dies für die Wildkatze stattfindet, konnte gezeigt werden mit intensiver Diskussion über die richtige Dossierung des Lockstoffs Baldrian.

„So ein Tag ist etwas ganz Besonderes in unserem Arbeitsalltag. Auch wenn wir uns gern mit unseren Kolleg*innen gern austauschen, ist es doch ein enormer Gewinn, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die im Prinzip die gleichen Tätigkeiten machen nur ein paar hundert Kilometer entfernt. Der Blick von außen ist sehr wertvoll“, bestätigt Grumsin-Ranger André Schwuchow und plädiert für jährliche Treffen.

Wer die Ranger*innen und Umweltbildner*innen gern selbst einmal erleben möchte, schaut gern jederzeit hier nach, wo die nächste Veranstaltung stattfindet.

 

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